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10 Dinge, die Frau übers Dirndl wissen sollte

15.07.2013 in Dirndl

1.Wir starten mit einen kurzen Crashkurs zur Geschichte des Dirndls: Heute unvorstellbar, aber das erste Oktoberfest 1810 musste ganz ohne Dirndl auskommen. Denn damals war das Dirndl vor allem ein billiges Arbeitsgewand für Mägde und Bäuerinnen. Erst als ab 1870 die Münchnerinnen zur Sommerfrische in die Alpen fuhren und danach ihre Schneiderinnen beauftragten die Arbeitskleidung der Mägde in feinen Stoffen nachzuarbeiten, hielt das Dirndl in der Oberschicht Einzug.

2. Seither ist das Dirndl im süddeutschen Raum DAS Kleidungsstück für festliche Anlässe. Seinen endgültigen Ritterschlag erhielt es, als Silvia, die heutige Königin von Schweden, 1972 als Olympia-Hostess im Dirndl Schlagzeilen machte.

3. Konnte man früher anhand des Dirndl die Trägerin einer bestimmen Region zuordnen, ist das moderne Dirndl eine wilde Mischung aus verschiedenen regionalen Trachten und kann keiner bestimmten Region mehr zugeordnet werden.
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4. Eins haben all die regionalen Trachten von damals und das moderne Dirndl gemeinsam: Jedes Dirndl besteht aus einem in Falten gelegten Rock, dem Mieder – oder auch „Leiberl“ – wie man im Alpenraum sagt. Darunter trägt frau eine Dirndlbluse, die unter der Brust endet und heute meist mit einem Gummiband versehen ist. An seine Vergangenheit als Arbeitskleidung für Mägde und Bäuerinnen erinnert noch heute die Schürze, die immer einige Finger breit oberhalb des Rocksaums enden muss.

5. Um den Blickfang eines jeden Dirndls, das Dekolleté, besondern hübsch zu verpacken, ist es wichtig, dass das Mieder eng anliegt. Denn dies sorgt – gerne auch von einem Push-up unterstützt- für ordentlich „Holz vor der Hütt´n“. In machen Oberteilen finden sich sogar noch die früher üblichen, korsage-ähnlichen Stäbchen zur Verstärkung.

6. Froschmaul, Herzrüsche oder Muschelrüsche, solche klangvollen Namen tragen die Borten, die das Dekolleté verzieren. Ein weiterer Blickfang ist der „Miederlatz“ – die Vorderseite des „Leiberls“ – die meist mit filigranen Stickereien und der typischen Miederschnürung versehen ist.

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7. Das historische Dirndl musste strengen Maßvorgaben entsprechen, als Maßeinheit diente, welch ein Wunder, der Maßkrug. Er gab die Höhe des Mieder und die Länge des Rocks vor.

8. Heute werden auf Volksfesten vor allem so genannte „Waschdirndl“ aus Baumwolle getragen. Sie sind aus pflegeleichter Baumwolle und können nach einem Missgeschick mit dem Bierkrug einfach in die Waschmaschine gegeben werden. Aber auch Dirndl aus Spitze und Seide sind wieder im Kommen, allerdings kostet dann eine verschüttete Maß überm Dirndl nicht nur ein neues Bier, sondern auch eine aufwendige chemische Reinigung.

9. Mit der Zeit wurden die Dirndl immer bunter, heute gibt es bei der Farbwahl und der Kombination keine Grenzen mehr. Lediglich ein schwarzes Dirndl mit weißer Bluse gilt bei vielen heute noch als no-go, es sei denn du willst, dass bei dir ständig neues Bier geordert wird. Denn schwarz und weiß waren früher die Farben der Bedienungen in den Wirtshäusern.

Kürzlich aktualisiert

10. Bis weit ins 20. Jahrhundert war nicht nur die Mindestlänge des Dirndls (ein Maßkrug über dem Boden) sondern auch die Strümpfe und Schuhe festgeschrieben. Heute gibt es bei untendrunter keine Einschränkungen mehr: Ob Highheels, Sneakers oder Filp-Flops, es ist erlaub was gefällt.

Und Du? Hältst Du dich streng an die „Dirndlordnung“ oder gilt bei dir das Motto: Erlaub ist, was gefällt?

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