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Millionengeschäft Oktoberfest – Wie das Münchner Volksfest die Wirtschaft ankurbelt

09.02.2015 in Allgemein

Jedes Jahr ist die Stadt München für zwei Wochen Magnet für Besucher aus der ganzen Welt. Es ist Wiesn-Zeit. Den enormen wirtschaftlichen Wert für die Stadt München beweist die folgende Zahl: Laut Fremdenverkehrsamt der Stadt wird der Gesamtwirtschaftswert des Oktoberfests auf eine Milliarde Euro beziffert.

  • 465 Millionen Euro fließen als Einnahmen an die Betreiber der gastronomischen Einrichtungen, Fahrgeschäfte und Verkaufsstände.
  • 300 Millionen Euro Kosten entstehen den Touristen für den Hotelaufenthalt.
  • 235 Millionen Euro geben Touristen zusätzlich für Taxifahrten, Metro, Einkäufe und Verpflegung aus.

Durchschnittlich zählt das Oktoberfest jährlich sechs Millionen Besucher. 6,3 Millionen waren es 2014. Diese haben im Schnitt 74 Euro auf der Wiesn für Bier, Hähnchen und Karussells ausgegeben. Der Pro-Kopf-Verbrauch der Besucher an Bier beträgt seit Jahren schon etwa eine Maß Bier. Insgesamt wurden 65.000 Hektoliter Bier ausgeschenkt. Und das, obwohl die Preise für den Maßkrug 2014 erstmals die Zehn-Euro-Grenze überschritten.

Jahreshöhepunkt für die Hotellerie

Wer zur Zeit des Oktoberfests spontan in einem Münchner Hotel unterkommen will, hat kaum Chancen. Bei einem Ansturm von sechs Millionen Menschen sind sogar die 50 000 Hotelbetten in München zu wenig. Und das trotz saftiger Preisaufschläge von bis zu 300 Prozent.

  • durchschnittlicher Preis für eine Hotelübernachtung vom 24. auf den 25. September 2014: 227 Euro
  • den Spitzendurchschnitt erreicht der Preis für eine Übernachtung vom 26. auf den 27. September 2014: 239 Euro

Herbstsegen für den Münchner Arbeitsmarkt

Wenn es heißt „O´zapft ist“, finden 4.000 Menschen als Aushilfe zumindest für zwei Wochen Arbeit. Dazu kommen 8.000 Festangestellte und die zahlreichen Aushilfen, die außerhalb der Wiesn eingestellt werden müssen, beispielsweise in den Hotels. Dass die Stadt München trotzdem rote Zahlen mit dem Volksfest schreibt, liegt an den immensen Kosten für die Infrastruktur. Kanäle müssen gegraben, Strom- und Wasserleitungen verlegt, Laternen aufgestellt und Wege geteert werden. Dazu kommen noch 2.205 Polizeieinsätze allein im Jahr 2014. Allerdings sind Erhöhungen der Standmieten in Höhe von derzeit 50.000 bis 170.000 Euro nicht angedacht. Auch wenn diesen Erlösen in Höhe von 3,85 Millionen Euro Ausgaben von 4,2 Millionen Euro gegenüber stehen, sind sich die Stadtväter sicher, dass das Geld auf anderen Kanälen wieder reinkommt.

Auch andere Städte wissen um den Wert eines Volksfestes

Nach dem Vorbild der Münchner hat sich auch in anderen Regionen Deutschlands ein reges Volksfesttreiben entwickelt. Auch wenn mit den Bayern niemand mithalten kann, so brachte es die Größte Kirmes am Rhein 2013 immerhin noch auf 4,2 Millionen Besucher.

Quelle: Statista (Premium Account)

Quelle: Statista (Premium Account)

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