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Legenden rund ums Dirndl Teil I- Dirndl als typisch bayerische Tracht?

29.10.2013 in Dirndl

Vor allem auf den bayerischen Volksfesten gehören Dirndl inzwischen schon fast zum Inventar, man sieh kaum noch Madl ohne Dirndl. Mal ist das Dirndl opulent und lang, mal kurz und modisch, mal ganz schlicht, dann wieder verspielt. Aber nicht nur in Bayern haben Dirndl inzwischen nahezu sämtliche Bereiche des täglichen Lebens erobert, sondern auch in Regionen, in denen das Dirndl lange Zeit gar kein Thema war und von den Einwohnern als volkstümliche Eigenheit belächelt wurde, ist das allgemeine Trachtenfieber ausgebrochen.

Doch um das Dirndl ranken sich auch viele Mythen und Legenden, hier erfährst du was stimmt und was nicht.

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1. Dirndl, die typische bayrische Tracht

Bayern, Dirndl und Lederhosen gehören zusammen wie die Wiesen und ein Maß Bier. Das suggeriert nicht nur die Werbung, sondern auch die vielen Fotos von glücklich lächelnden Dirndlträgerinnen in den bayerischen Alpen.

Aber stimmt das überhaupt?

Neee, das stimmt nicht. Das historische bayerische Festtagsgewand hat zwar durchaus Ähnlichkeiten mit einem Dirndl, insbesondere die schmal geschnittene Taille und der leicht ausladende Rock, doch die historische bayerische Tracht bestand aus mehreren Teilen, die aus teilweise sehr teuren Stoffen hergestellt wurden. Daher wurde diese Kleider in der Regel nur an Festtagen sowie bei größeren Feierlichkeiten und an kirchlichen Feiertagen getragen. Das Dirndl imitiert lediglich den Stil der ursprünglichen Tracht, hat ihn ein stückweit übernommen, ist aber an sich eine Erfindung der Neuzeit, die sich ein wenig an die Unterkleider der einfachen Mägde anlehnt.

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2. Dirndl, die typische Landhausmode

Das Dirndl war früher in erster Linie die Mode der Frauen vom Land. Doch ganz genau das Gegenteil ist der Fall: In Wirklichkeit waren die die Städterinnen, die zur Sommerfrische auf das Land fuhren und sich dementsprechend „ländlich“ einkleideten. Auf der Suche nach der passenden und zugleich legeren und bequemen Kleidung, erfand eine Schneiderin Ende des 19. Jahrhunderts das Dirndl und entdeckte damit eine Marktlücke, die heute mit einem riesigen Angebot an „Landhaus- und Trachtenmode“ ausgefüllt ist.

Und? Hättest Du das gewusst?

 

 

 

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